Eine Begegnung fürs Leben

Aktualisiert: 6. Nov 2019

Nach so langer Zeit erinnere ich mich immer wieder gerne an die wichtigste Begegnung meines Lebens: Die Begegnung mit meinen Geistführer/Guide (wertfreie Begrifflichkeit) während eines CP-Seminars.


Die Seminartage im Mai 2001 empfand ich von Beginn an als aufwühlend, neu, erkenntnisreich und anstrengend. Es war das erste Mal, dass ich einen kleine Ahnung davon bekam, nach welchen Prinzipien der menschliche Geist denkt und handelt.


Eingebettet in unbewusste, aber selbstauferlegte Glaubenssätze, innere Richtlinien, immense Erwartungen an mich selbst und mein Umfeld, verhalfen mir die neuen, innerlich selbst erlebten Erkenntnisse während des Seminars schlussendlich zu einer bisher vermissten Klarheit.


Sicher, mein Leben war im Nachhinein gesehen aufreibend, ob der Ängste und selbstauferlegten Ansichten – aber, ich kannte nur dieses Lebensrezept, welches mir gleichzeitig auch ein vages Gefühl der Sicherheit gab.

Vielleicht ähnlich eines Hundes, der von seinem Besitzer nicht gut behandelt wird, aber er kennt halt nichts besseres, deshalb liebt und verteidigt der Hund sein Herrchen und bringt neuen Menschen gegenüber Misstrauen zum Ausdruck.


Eine innere Unordnung übermannte mich in den ersten zwei Seminartagen solange, bis die Session ‚Begegnung mit dem Guide‘ anstand. Die bereits bekannte Entspannung gelang mit trotz meiner freudigen Erwartungshaltung überraschend gut.

Die Einführung ging weiter…. 'wirst du nun deinen Guide kennenlernen und du bittest darum, dass er dir ein starker, liebevoller Begleiter sein wird, der dich leitet und beschützt'.


Nun, es mögen nur Worte sein, aber die Woge der Sehnsucht, die diese in mir auslösten,

war unverkennbar. In einem ruhigen, fokussierten Zustand bewegten wir uns in den inneren Bildern auf eine Brücke und ich bemerkte, wie eine lebendige Freude in mir hochkam, wie früher als Kindvor der Weihnachtsbescherung.


Gefühlt war es eine lange Zeit, aber die detaillierte Einführung die Gruppe bis zur eigentlichen Begegnung mental bei der Stange, solange, bis die Umrisse oder Ausschnitte oder auch die ganze Gestalt des Guides sichtbar wurde.


Das Gefühl, die Schwingung, die von dieser inneren Begegnung ausging, die fühlte sich absolut stark und sicher an. All meine Sehnsüchte waren darin vereint: Geborgenheit, Sicherheit, Verständnis, Liebe, Freude. Und als mein Guide – damals in Form eines Merlins – dann endlich vor mir stand und mich in die Arme schloss, war es, als ob sich ein Teil meiner Seele in einer unbändigen Kraft und Liebe zeigen würde.

Ungerührt der anderen Teilnehmer schluchzte ich bei dem nun in sich mit ausbreitenden Gefühl von ‚nach Hause kommen‘. Da, endlich war der Freund, der an meiner Seite ist und bleibt, dem ich vertrauen kann, der Lösungen weiß, mir andere Perspektiven eröffnen kann und wie ein liebender Elternteil nichts fordert, mich aber trotz aller nicht Unperfektion und Fehlerhaftigkeit liebt und fördert.‘


Zugegeben, das klingt kitschig und ungewöhnlich, dennoch trifft es auch nach meinen nunmehr fast 20 Jahren Verbindung noch immer jeden Tag den Kern.

Eine detaillierte Beschreibung dessen, was mir alles Gute aufgrund dieser Verbindung widerfahren ist, wie sich mein Leben im positiven Sinne verändert hat, würde hier den Rahmen sprengen.


Das Leben lebt und wird sich uns stets, im Zyklus der Wiederholungen, in allen Facetten zeigen. Ich kann und will dieses Naturgesetz nicht ändern und es waren und werden Situationen sein, die mich trotz allem aus meiner Fassung bringen. Aber der entscheidende Unterschied zu vielen anderen Menschen ist, ich kann mich mit meiner inneren Oase verbinden, finde dadurch Trost und neue Zuversicht.


Die Komplexität des Lebens, der Erde, des Universums, der universellen Gesetze sind unerschöpflich, aber mein Guide ermöglicht es, genau passend zu meinem jeweiligen Thema einen bestimmten Punkt dieser Komplexität so zu beleuchten, dass ich ihn verstehe. Das ist es, was wir bei CP als ‚kosmisches Lernen‘ bezeichnen, denn die Frage bedingt das Themenfeld, aus dem die Antwort kommt.


Und, jeder Mensch, der sein Inneres zum Leuchten bringt, trägt Positives auch für das Kollektiv bei. Eine bewusstere und friedlichere Schwingung wird sich entfalten können. Sich selbst und anderen etwas Gutes tun, auch dies liegt in der Natur des Menschen.


Foto: Gerd Altmann auf Pixabay





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