Das Leben in Zeiten wie diesen

Wie war eigentlich unser Leben vor der Krise?

Zumindest in Europa war es möglich, persönliche Freiheiten und die Vorzüge eines freien Lebens zu genießen. Manchmal wünschten wir uns dem rastlosen Tun mehr Ruhe und Besinnlichkeit entgegensetzen zu können, um mehr Zeit für uns selbst, für die Familie,

für unsere Hobbys zu haben.

Ruhe und Zeit sind verstärkt da. Zukunftsängste auch.

Seit Anbeginn der Zeit

ist das Gefühl unseres Herzens

der gemeinsame Nenner unseres Seins.

Wir senden unablässig unsere Schwingungsfrequenzen als Ausdruck unseres Fühlens in die Welt, die als innere Gefühlsschwingungen unsere Lebensstimmung und somit Lebensqualität entstehen lässt.

Mit uns verbundene Wesen erreicht das entsprechende Schwingungsmuster eins zu eins. So nimmt man uns freundlich oder missgestimmt wahr und

will dementsprechend mehr oder weniger mit uns tun haben.


Jede Gewohnheit ist selbst erschaffen.

Innere Stimmungen, zu denen auch unbegründete Ängste gehören, sind selbst erschaffene Gewohnheiten.

Wer sich seiner inneren Kraft bewusst ist, kann sich entsprechend seines inneren Lebensgefühls einen geduldigen, emphatischen Umgang mit den anderen Wesen zur Gewohnheit machen. Dem Gesetz der Resonanz folgend spiegelt uns die Außenwelt jede Gefühlsgewohnheit wider.

In der Spiegelung schließt sich der Kreis, wir fühlen, was wir erschaffen haben.

Wer sich dessen bewusst ist, kann in jeder Lebenssituation eine Entscheidung treffen, welcher Gewohnheit er folgen möchte oder anders ausgedrückt, was er erleben möchte.


Jeder von uns möchte seinem Leben Ausdruck verleihen,

denn es ist unsere Natur zu erschaffen. Wir können gar nicht anders, als in jeder Sekunde unseres Lebens durch Gedanken und Worte zu erschaffen.

Als Schwingungssignale erreicht das Erschaffene nicht nur die äußere Welt, sondern auch die eigene innere Welt, das innere Selbst.

Energie und Information sind die Grundlagen physischer und psychischer Erscheinungsformen, von Materie ebenso wie von inneren Programmen.

Wer dieses Geheimnis kennt, wird sich seines Erschaffens bewusster werden, denn ab einer bestimmten Energie-Informationsdichte greift das Gesetz der Verwirklichung und es gibt kein Zurück mehr. Dummerweise ist es egal, ob wir als Erschaffende konstruktiv und liebevoll oder destruktiv ausgerichtet sind.

Das Prinzip der Realitätsgestaltung bleibt unbeeindruckt vom Motiv

des Erschaffenden bestehen.


In Krisensituationen brauchen wir wirksames Erschaffen

Viele von uns können nun nicht mehr in ihren Alltag flüchten, vor der Familie, vor dem Alleinsein, vor den Ängsten oder der Langeweile, vor allem nicht vor sich selbst. Liebgewordene Ablenkungen sind derzeit schlecht möglich, sei es das Kulturangebot oder das Verreisen, das so schmerzlich vermisste Treffen mit Freunden beim Italiener.

War man täglich außer Haus gewesen, so konnte man sich auch herrlich über Kleinigkeiten aufregen, über Vorgesetzte oder der Kollege, der immer schlechte Laune hat.


Was bleibt, ist der Blick auf uns selbst und dieser Blick kann schonungslos sein.

Dann nämlich, wenn es eng wird mit der Familie, den Freunden,

den Ängsten, dem Haustier oder der Politik,

dann zeigen sich unsere inneren Programme. Und so manch einer erschrickt ob seiner überzogenen Reaktionen auf Banalitäten.

Am liebsten würde man jetzt auf und davon laufen. Aber wohin?

Vertraue dich deinem Herzen an. Beobachte, was du erschaffst. Wenn es dir nicht gefällt, dann ändere es.

Bei der Begegnung mit dem Nächsten ist es wichtig, sich zu erinnern:

Wenn zwei unterschiedliche Schwingungen aufeinandertreffen,

kann es zu Enttäuschungen samt entsprechender Reaktion kommen.


Wir alle sind Kinder, die großgeworden sind


Jedes Kind lebt von der Aufmerksamkeit seiner Eltern. Ein sehr großes Bedürfnis ist erwiesenermaßen, Erlebtes mit den Eltern oder Vertrauten

zu teilen und Erschaffenes zu präsentieren.

Im besten Falle geben die Reaktionen der vertrauten Personen

dem Kind eine liebevolle innere Ausrichtung und Bestätigung.

Kinderherzen, die an Alltagshektik, Sorgen und der Erledigungsliste der Eltern abprallen, werden verletzlich und fühlen unverstanden.


Der Verletztheit geschuldete Strategien sind keine Grenzen gesetzt, um sich Aufmerksamkeit und Verständnis zu erobern oder

‚Mitbewerber‘ aus dem Rennen zu werfen.

Wer sich als Erwachsener nach dieser Aufmerksamkeit sehnt,

bedient sich seiner verfeinerten Kindheitsstrategien und

ersetzt Eltern oder Vertrauenspersonen durch andere Personen.

Als Ersatz kommt jeder infrage, der eine ähnliche Pein oder eine Erinnerung an die Verletzung hervorruft:

Partner/In, Kinder, Kollegen/Innen,

Vorgesetzte, Parteifreunde oder Wähler.


Was jetzt hilft: Ein offenes Herz voller Vertrauen.

Wer es schafft, sein Gegenüber zu fühlen, dessen momentane Schwingung zu erfassen, ohne in seine alte Emotionsfalle zu gehen, dem wird es gelingen, die Schöpferkraft bewusst dafür einzusetzen, dass sich die Liebe - die Basis unseres Seins - verwirklicht.

Das könnte eine Lernaufgabe, ein großer Nutzen der Pandemie sein.

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